Wie es zu dem Trägerverein für Altenheimseelsorge kam

Seit den 60er Jahren gab es in Lokstedt ein staatliches Altenheim, das sehr bald von der evangelischen Kirchengemeinde Lokstedt mit einer eigenen Pastorenstelle seelsorgerlich betreut wurde.

1989 wurde dieses Engagement der Kirchengemeinde noch ausgeweitet, weil inzwischen zwei weitere Altenheime (das Altenheim K.-D. Feddersen Stiftung und die VHW Seniorenwohnanlage Lokstedt) dazukommen waren.

Als 1999 die Pro Seniore Residenz Hamburg gebaut wurde, war die Kirche aber nicht mehr in der Lage, auch diese Einrichtung seelsorglich zu betreuen.

Darum wurde im September 2000 der gemeinnützige Trägerverein für Altenheimseelsorge in Lokstedt (demnächst: Altenheim-Seelsorge g.e.v. - Christlicher Trägerverein -) gegründet, der diese Lücke füllen sollte. Der Trägerverein ist laut Satzung ökumenisch und arbeitet seit seiner Gründung mit der evangelisch-lutherischen Kirche, der katholischen Gemeinde und der freien evangelischen Gemeinde zusammen.

Seit 2001 finanzierte der Trägerverein eine Seelsorgerin mit drei Stunden pro Woche

2003 wurde Frau Pastorin Anders von dem Trägerverein eingestellt und die Stundenzahl auf sieben Stunden pro Woche erhöht. Im Folgejahr konnte die Stundenzahl auf eine viertel Stelle (10 Stunden) aufgestockt werden.

Im Jahr 2005 wurde das ASH Haus Vitalis Lokstedt eröffnet und für die Betreuung der Bewohner die Pastorin Susanna Waller eingestellt. Außerdem wurde die gemeinnützige Stiftung Altenheim-Seelsorge gegründet.

2006 übernahm Frau Pastorin Anders nach dem Ausscheiden von Frau Waller auch die Betreuung der Bewohner von Haus Vitalis, jetzt mit insgesamt 14 Stunden in der Woche.

Seit 2008 geht auch unser Spendenaufkommen in Folge der andauernden Finanzkrise allmählich zurück, zwar nicht so dramatisch wie bei den meisten anderen gemeinnützigen Organisationen, aber schmerzhaft.

Wie Sie hier sehen können, bekam der Trägerverein Anfang 2009 eine eigene Website.

Herbst 2009: Frau Pastorin Hübbe, die bisher die Häuser K.D. Feddersen-Stiftung und VHW betreute, ging in den Ruhestand, diese Häuser - wir hätten deren Bewohner gern weiter betreut wie bisher - wurden von der Kirchengemeinde übernommen: Seitdem gibt es dort keine Nachgehende Seelsorge mehr - und uns fehlen die Kollekten dieser großen Häuser, die bisher die Arbeit in den kleinen Häusern mit finanziert hatten.

Im Herbst 2010 mussten wir daher die Arbeit von Frau Pastorin Anders wieder auf 7 Stunden pro Woche reduzieren, sie betreut jetzt die Bewohner des kleineren Haus Vitalis, die Bewohner der Pro Seniore Residenz werden seitdem von Frau Pastorin Hübbe mit ca 10 Stunden pro Woche ehrenamtlich betreut.

Im Sommer 2014 gab das Niendorfer Wochenblatt für unsere Arbeit 500,00 €
Das Niendorfer Wochenblatt hatte seinerseits vom Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter den „Durchblick Preis“erhalten. Diesen Preis gab das Niendorfer Wochenblatt weiter an sozial engagierte Vereine und Gruppen um deren Arbeit zu unterstützen.